Freitag, 18. August 2017

Donnerstag, 17. August 2017

Klimawandel: Bäume binden im Alter große Mengen Kohlenstoff

     Auch alte Bäume nehmen viel Kohlenstoff auf und entziehen der Atmosphäre damit CO2 (Kohlendioxid). Dies wurde jetzt erstmals anhand von Bäumen aus dem Regenwald in Surinam nachgewiesen, wie Professor Michael Köhl vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg im Fachjournal PLOS ONE berichtet. Damit leisten diese einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Wie ein Tropfen Wasser Whisky leckerer macht




Why adding a drop of water can make whisky taste even better

Mittwoch, 9. August 2017

Field-Trip guide to Mount St. Helens, Washington - USGS

Der USGS hat einen Field-Trip guide to Mount St. Helens, Washington - An overview of the eruptive history and petrology, tephra deposits, 1980 pyroclastic density current deposits, and the crater herausgegeben. Wer sich also für den Vulkan, den berühmten Ausbruich oder allgemein für die Ablagerung pyroklastischer Ströme interessiert, dem sei die Publikation ans Herz gelegt.

Field-Trip guide to Mount St. Helens, Washington - An overview of the eruptive history and petrology, tephra deposits, 1980 pyroclastic density current deposits, and the crater  Scientific Investigations Report 2017-5022-D

Donnerstag, 3. August 2017

A Guide to Gale Crater

Schottlands Böden

Scotlands environment stellt Bodenkarten und weitere Daten über Schottlands Böden zur Verfügung.

http://soils.environment.gov.scot/

Mittwoch, 2. August 2017

Kohlenstoff-Transporte ins Erdinnere: Bayreuther Forscher entdecken hochstabile Carbonat-Strukturen

     Wie gelangt Kohlenstoff von der Erdoberfläche bis tief ins Erdinnere? Dieser Transportweg, der einen zentralen Abschnitt im Kohlenstoffkreislauf der Erde darstellt, galt bisher als rätselhaft. Forscher der Universität Bayreuth haben jetzt zusammen mit internationalen Partnern Licht in dieses Dunkel bringen können. In Nature Communications berichten sie über Kristallstrukturen von Eisencarbonat, die in rund 2.000 Kilometer Tiefe unter sehr hohen Drücken und Temperaturen entstehen. Dabei kommt es zu einer starken Oxidation des im Eisencarbonat enthaltenen Eisens. Die neuen, außerordentlich stabilen Strukturen machen es möglich, dass Kohlenstoff noch tiefer ins Erdinnere transportiert wird.

Wenn Boden unter Beton verschwindet

     In Bayern ist eine Fläche mit Beton versiegelt, die acht Mal so groß ist wie der Bodensee: Das kam bei einer Studie heraus, die der Lehrstuhl für Fernerkundung der Universität Würzburg im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt durchgeführt hat.

Artenzahl – ein falscher Freund? Wissenschaftler wollen Biodiversität besser bewerten

     Wer den Zustand eines Ökosystems nur danach beurteilt, wie sich die Zahl der Arten darin kurzfristig verändert, kann falsche Schlüsse ziehen. Darauf weist eine Untersuchung eines internationalen Forscherteams um Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) an der Universität Oldenburg hin. Um in der Praxis Ökosysteme sinnvoll zu bewerten, sollten Experten vielmehr beschreiben, wie sich Arten innerhalb eines Systems austauschen. Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher, indem sie ein mathematisches Modell nutzten und vorhandene Umweltdaten auswerteten. Die Studie ist online im Fachmagazin „Journal of Applied Ecology“ erschienen.

Kasseler Gastwissenschaftler löst Geheimnis um kambrische Fossilien

     Drei Fossilien aus dem Frühkambrium, die der Wissenschaft lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet haben, gehören zu ein und demselben Ur-Tier. Das zeigen Untersuchungen neuer, über 500 Millionen Jahre alter Funde aus der sogenannten Chengjiang-Lagerstätte. Maßgeblich beteiligt war der Paläontologe Dr. Qiang Ou, Gastwissenschaftler bei Prof. Dr. Georg Mayer an der Universität Kassel. Die Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über die Evolution der Artenvielfalt während der sogenannten kambrischen Explosion.

Dienstag, 25. Juli 2017

Die turbulente Atmosphäre der Venus

     Ein Forschungsbericht, der heute in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffent-licht wurde, wirft Licht auf die bisher unerforschte nächtliche Zirkulation in den höhe-ren Wolkenschichten der Venus. Forscherinnen und Forscher des Rheinischen Insti-tuts für Umweltforschung der Universität zu Köln sind Teil des internationalen For-schungsprojekts, das diese ersten umfassenden Messungen vorstellt. Sie entdeckten unerwartete Muster langsamer atmosphärischer Bewegung und stationäre Schwere-wellen im nächtlichen Wolkenhimmel.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Staubablagerungen geben Neues zur Entstehungsgeschichte der Sahara preis

     Die Sahara ist mit etwa neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Welt. Sie ist damit auch die größte Staubquelle der Erde, und die Stäube haben einen bedeutenden Einfluss auf die Düngung der Weltmeere und auf die Klimaentwicklung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Zielhofer, Physischer Geograph an der Universität Leipzig, hat nun die Geschichte der Sahara-Staubstürme rekonstruiert und dabei neue Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Wüste erlangt.

Tauender Permafrost setzt altes Treibhausgas frei

     Der auftauende Dauerfrostboden in arktischen Regionen könnte in doppelter Hinsicht zur Verstärkung des Treibhauseffektes führen: Zum einen erhöht sich mit wärmerer Umwelt die oberflächennahe Produktion des Treibhausgases Methan durch Mikroben. Zum anderen öffnet der tauende Untergrund zunehmend Austrittspfade für uraltes Methan. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und US-amerikanischen Partnern im kanadischen Mackenzie-Delta. Sie berichten davon im Fachjournal „Scientific Reports“.

Donnerstag, 13. Juli 2017

Quantenmechanik im Erdkern

     Physiker der Universität Würzburg haben überraschende Eigenschaften des Metalls Nickel entdeckt. Diese könnten dabei helfen, bislang ungeklärte Rätsel um das Magnetfeld der Erde zu lösen.
Ohne Magnetfeld sähe das Leben auf der Erde ziemlich ungemütlich aus: Energiereiche kosmische Teilchen würden in großer Menge die Atmosphäre durchdringen und in den Zellen aller Lebewesen Schäden verursachen. In technischen Systemen würden sich Fehlfunktionen häufen, in Einzelfällen können elektronische Bauteile auch komplett zerstört werden.

Spuren alter Erdbeben ausgraben

     Geowissenschaftler der Universität Jena erforschen seismische Aktivitäten in Slowenien und Ostitalien
Bebt heute in irgendeiner Region auf der Welt die Erde, dann zeichnen technische Hilfsmittel jede kleinste Schwingung auf. Verursacht ein Beben zudem schwere Zerstörungen, sorgt die Nachrichtenlage dafür, dass wir es so schnell nicht vergessen. Doch auch Katastrophen dieser Art, von denen uns keine Aufzeichnungen vorliegen, haben sich in die Geschichte eingegraben. Geowissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena legen ihre Spuren nun wieder frei.

Freitag, 7. Juli 2017

Von trocken zu nass: In Afrikas Sahelzone könnte es plötzlich viel mehr regnen

     Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden Mechanismus, der jenseits von 1,5 bis 2 Grad Celsius einsetzen kann – direkt an der im Pariser UN-Abkommen geforderten Obergrenze für den weltweiten Temperaturanstieg.

Sinkender Meeresspiegel brachte Vulkane zum Überlaufen

     Während der letzten 800.000 Jahre zeigten antarktische Temperaturen und atmosphärischer Kohlendioxidgehalt eine im Wesentlichen gleichgerichtete Entwicklung. Doch der Übergang in die letzte Eiszeit verlief anders: Vor ca. 80.000 Jahren sanken die Temperaturen, der Kohlendioxidgehalt aber blieb stabil. Ein internationales Forscherteam unter gemeinsamer Leitung des GEOMAR Kiel und des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven hat nun mit Hilfe von Modellrechnungen herausgefunden, dass ein Zusammenspiel aus abfallendem Meeresspiegel und zunehmender Vulkanaktivität zu der Anomalie geführt haben könnte. Die Ergebnisse erscheinen heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Mittwoch, 5. Juli 2017

EGU GIFT2017: Living in a caldera: The case of Campi Flegrei, Italy

Richtiges Verhalten bei Beben und Tsunami

     Anlässlich des Beginns der Hauptreisezeit: Das Deutsche GeoForschungsZentrum bietet auf seiner Website Faltblätter zum richtigen Verhalten in erdbebengefährdeten Gebieten und bei Tsunami an.

Dienstag, 4. Juli 2017

Ältester Teil des Karlsgrabens durch Ausgrabungen nachgewiesen

Baubeginn des Kanals Karls des Großen früher als bislang bekanntDer Karlsgraben ist das bedeutendste Infrastrukturprojekt des frühen Mittelalters in Zentraleuropa. Der von Karl dem Großen initiierte Kanal zwischen den Orten Treuchtlingen und Weißenburg (Bayern) sollte einen durchgehenden Schifffahrtsweg zwischen Rhein und Donau schaffen. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat durch Ausgrabungen und Holzaltersbestimmungen nun den bislang ältesten Teil des Bauwerks nachgewiesen. Der Baubeginn des Kanals konnte dadurch um mehrere Monate zurückdatiert werden. Die ältesten bislang bekannten Teile des Bauwerks wurden im Herbst 793 errichtet. Schriftquellen berichten, dass Karl der Große sich in dieser Zeit selbst an der Baustelle aufhielt. 
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