Mittwoch, 28. September 2016

Kristalle für die Energieumwandlung

     Sind die Atome der Kristalle speziell angeordnet, ermöglichen sie die Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische. Kristalle kommen in der Natur niemals vollständig rein vor und weisen Kristalldefekte auf. Der Einfluss atomarer Kristallbaufehler auf die mechanischen Eigenschaften dieser so genannten piezoelektrischen Materialien war bisher wenig untersucht. Nun hat dies ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen, des Indian Institute of Science, Bangalore, der Pennsylvania State University in Philadelphia sowie der Wright State University in Dayton erforscht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nano Letters erschienen.

Rapide Klimaerwärmung vor 55 Millionen Jahren

     Vor 55 Millionen Jahren erlebte die Erde innerhalb weniger tausend Jahre einen massiven Temperaturanstieg. Die Ursachen für dieses sogenannte Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM) sind bis heute rätselhaft. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat im Golf von Kalifornien Hinweise darauf gefunden, dass starker Vulkanismus am Boden des noch jungen Atlantiks zu den Ursachen gezählt haben könnte. Die Studie ist in der Septemberausgabe der internationalen Fachzeitschrift Geology erschienen.

Dienstag, 27. September 2016

Freitag, 23. September 2016

Grönlands verliert mehr Eis als gedacht

     Der Eismassenverlust Grönlands ist größer als angenommen. Das zeigt eine Studie eines Teams von Forscherinnen und Forschern, an der auch Kevin Fleming vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und Ingo Sasgen vom Alfred-Wegner-Institut Bremerhaven beteiligt waren. Die Veröffentlichung in SCIENCE Advances belegt, dass bei der Bestimmung der Eismassenbilanz Grönlands mit der Satellitenmission GRACE die so genannte viskoelastische Hebung der Erdkruste nicht korrekt modelliert und abgezogen wurde. Damit steigt der Wert für die Eisverluste von 253 auf 272 Milliarden Tonnen pro Jahr (von 2004 bis 2015).

Montag, 19. September 2016

Freitag, 16. September 2016

The geological history - EGU GIFT2015

Mineral deposits - EGU GIFT2015

Role of organic geochemistry in mineral deposits - EGU GIFT2015

Mineral raw materials - EGU GIFT2015

Impact craters on Earth and in the Solar System by Christian Koeber - EGU GIFT2016

Der Truthahn unter den Dinos

Ein internationales Team um den Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Gerald Mayr hat die Weichteilstrukturen des kreidezeitlichen Dinosauriers Psittacosaurus untersucht. Mittels einer neuen Technik konnten die Forscher bisher unbekannte Details der Schwanzborsten dieses kleinen Dinosauriers beschreiben. Erstmalig werden diese Hautstrukturen mit dem Truthahn-„Bart“ und anderen borstenartigen Bildungen heutiger Vögel verglichen und als evolutionäre Vorgänger moderner Federn identifiziert. Außerdem zeigen die Wissenschaftler, dass die Oberseite des Dinosauriers dunkler gefärbt war, als dessen Unterseite und interpretieren dies als Tarnfärbung in geschlossenen Habitaten.

Donnerstag, 15. September 2016

Giant algal bloom sheds light on formation of White Cliffs of Dover

Jungsteinzeitliche Himmelsbeobachtung: Ausgrabung von Kultanlage bei Quedlinburg abgeschlossen

     Durch mehrjährige Ausgrabungen konnten Archäologen der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zeigen, dass eine kreisförmige Kultanlage mit einem Durchmesser von 98 Metern aus der frühen Jungsteinzeit (ca. 4800 v. Chr.) in der Nähe von Quedlinburg vermutlich der Himmelsbeobachtung diente. Die Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Gebautes Wissen“ wurden am heutigen 14. September am Ausgrabungsort vorgestellt.

Montag, 12. September 2016

Quantifizierung der chemischen Effekte von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit

     Forscher entwickeln ein Modell, das die chemische Exposition-Wirkungsbeziehung zwischen Luftschadstoffen und reaktiven Sauerstoffverbindungen in der Oberflächenflüssigkeit der Atemwege liefert.

Eyjafjallajokull - A Geography Case Study

Dienstag, 6. September 2016

Schlechter Stand: Fossile Vögel in Messel - Vogelfüße bezeugen Krokodilangriffe vor 47 Mill. Jahren

Senckenberg-Ornithologe Dr. Gerald Mayr hat bisher unbeschriebene fossile Vogelfüße aus dem UNESCO Weltnaturerbe Grube Messel untersucht. In der kürzlich im Senckenberg-Fachjournal „Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments“ erschienenen Studie zeigt er, dass die Vögel wahrscheinlich durch Krokodilangriffe ums Leben kamen. Zudem belegen die fossilen Bein- und Fußknochen, dass die Vogelfauna Messels vor 48 Millionen Jahren artenreicher war, als bisher vermutet.

Nützlinge hier - Schädlinge dort: Europäische Regenwürmer verringern Artenvielfalt in Nordamerika

     Europäische Regenwürmer sind dafür verantwortlich, dass die Artenvielfalt in nordamerikanischen Wäldern zurückgeht. Diesen generellen Zusammenhang konnten jetzt erstmals Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig nachweisen. Die eingeschleppten Würmer breiten sich invasionsartig in den Wäldern Nordamerikas aus. Mit fatalen Folgen, wie die Forscher in der Fachzeitschrift Global Change Biology berichten, denn die Vegetation am Waldboden verändert sich massiv: Die Artenvielfalt der einheimischen Pflanzen nimmt ab, die Anzahl nicht-einheimischer (exotischer) Pflanzen hingegen zu, außerdem wachsen am Waldboden mehr Gräser.
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