Freitag, 20. Oktober 2017

Tiefseebergbau: Transparentes Umweltmanagement muss gewährleistet werden

     Welche Folgen hat der Abbau metallischer Rohstoffe in der Tiefsee für das Ökosystem Meer? Kann ein solcher Abbau auch umweltschonend gestaltet werden? Und wie kann die Einhaltung von Abbauregeln überwacht werden? Drei Jahre lang haben sich Forschende aus elf Nationen in dem am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekt „MiningImpact“ intensiv mit diesen Fragen beschäftigt. Diese Woche diskutieren sie ihre Ergebnisse beim Abschlusstreffen am Londoner Natural History Museum – und präsentieren konkrete Vorschläge zum Schutz der marinen Umwelt.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Kīlauea Summit Eruption | Lava Returns to Halemaʻumaʻu

Mit dem Laser durchs Gestein: Verfahren für Bohrungen in großer Tiefe senkt Kosten der Geothermie

     Der Einsatz regenerativer Energien umfasst nicht nur die Erzeugung von Strom aus Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse, sondern auch von Geothermie zur Gewinnung von Wärme, Kälte oder Strom durch Kraft-Wärme-Kopplung. Besonders ertragreich sind Geothermiebohrungen in tieferen Schichten der Erdkruste. Doch mit zunehmender Tiefe steigen die Kosten der Bohrungen durch den Verschleiß der Bohrwerkzeuge und niedrige Vortriebsraten überproportional – und damit auch das wirtschaftliche Risiko.

Formation of coal almost turned our planet into a snowball

     While burning coal today causes Earth to overheat, about 300 million years ago the formation of that same coal brought our planet close to global glaciation. For the first time, scientists show the massive effect in a study to be published in the Proceedings of the US Academy of Sciences. When trees in vast forests died during a time called the Carboniferous and the Permian, the CO2 they took up from the atmosphere while growing got buried; the plants’ debris over time formed most of the coal that today is used as fossil fuel. Consequently, the CO2 concentration in the atmosphere sank drastically and Earth cooled down to a degree it narrowly escaped what scientists call a ‘snowball state’.

Freitag, 6. Oktober 2017

Freitag, 29. September 2017

Blick in den Vulkankrater

Diese faszinierenden Aufnahmen von Schloten am Stromboli wurden 2016 von einer Drone angefertigt.

Dienstag, 26. September 2017

Römische Befestigungsanlage entdeckt - Neue Erkenntnisse bei den Grabungen in Kalkriese

     OSNABRÜCK/BRAMSCHE.- Seit zwei Wochen wird im Museumspark Kalkriese erneut gegraben. In drei großräumigen Suchschnitten haben sich die Archäologen aus Kalkriese und der Universitäten Osnabrück und München auf Spurensuche begeben. Dabei sind die Wissenschaftler auf interessante Funde, aber auch Befunde gestoßen, die zu neuen Erkenntnissen im Hinblick auf den Verlauf der Varusschlacht führen. In den Grabungsschnitten haben die Forscher eine provisorische römische Befestigungsanlage bestehend aus einer Wallanlage und vorgelagertem Graben lokalisiert.

Montag, 25. September 2017

Wasserläufer in Bernstein - Neu entdeckte Wanzenart ist der älteste bekannte Fund weltweit

     Frankfurt, den 22.09.2017. Senckenberg-Wissenschaftlerin Mónica M. Solórzano Kraemer hat gemeinsam mit einem internationalen Team zwei neue Wanzenarten in einem Bernstein entdeckt. Die zur Familie der Wasserläufer gehörenden Insekten stammen aus der Kreidezeit; der neue Fund ist der bisher älteste bekannte Nachweis dieser Gruppe. Dem Wissenschaftlerteam gelang die Bestimmung der neuen Arten durch den Einsatz eines Infrarotmikroskops. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „PeerJ“.

Freitag, 22. September 2017

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

     Erwärmt sich ein großer See, intensiviert sich seine Farbe. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben Satellitendaten von 188 großen Seen weltweit ausgewertet. Seen, die viel Phytoplankton produzieren und deswegen grün sind, werden in warmen Jahren grüner, weil ihr Gehalt an Phytoplankton ansteigt. Klare, blaue Seen mit wenig Phytoplankton hingegen neigen dazu, in warmen Jahren noch blauer zu werden – der Gehalt an Phytoplankton in diesen Seen sinkt weiter ab. Entgegen bisheriger Annahmen verstärkt die Erwärmung eines Sees also dessen Reichtum oder Armut an Phytoplankton.

Donnerstag, 21. September 2017

Accurate Seismic Event Location: A Question of Context

Haben Meeresschwämme als „Ökosystem-Ingenieure“ die „Kambrische Explosion“ herbeigeführt?

     Schwämme als „Wasserreiniger“ verursachten einen Anstieg des Sauerstoffgehalts in Meerwasser, der zur Vervielfachung der Tierarten vor 550 Millionen Jahren nötig war.

Montag, 18. September 2017

Donnerstag, 14. September 2017

Pilotprojekt zur CO2-Speicherung erfolgreich beendet

     Nach 13 Jahren erfolgreicher Forschungsarbeit geht das Projekt Ketzin jetzt zu Ende. In der Stadt an der Havel hat das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ erforscht, ob sich Kohlenstoffdioxid (CO2) sicher und dauerhaft im Untergrund speichern lässt und wie es sich in der Tiefe verhält. Dazu wurden mehr als 67.000 Tonnen CO2 zwischen 2008 und 2013 über eine Bohrung in einen so genannten Speicherhorizont gepumpt. Dort, in rund 630 Metern Tiefe, befindet sich poröser Sandstein, der von salzhaltigem Grundwasser durchzogen ist – ein „saliner Aquifer“.

Dienstag, 12. September 2017

Forscher der TU Dortmund weisen Wasser auf der gesamten Mondoberfläche nach

     Bis vor wenigen Jahren ging die wissenschaftliche Community davon aus, dass die Mondoberfläche trocken ist. 2009 gelang der Durchbruch: Die Analyse von Infrarotmessungen belegte erstmals das Vorkommen von Wasser auf der Oberfläche des Erdtrabanten. Jetzt konnten Prof. Christian Wöhler und Dr. Arne Grumpe von der TU Dortmund gemeinsam mit Forschern aus Russland zeigen, dass auf der Mondoberfläche sogar deutlich mehr Wasser vorhanden ist, als man bislang nachweisen konnte. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in Science Advances veröffentlicht, dem Open-Access-Magazin der renommierten Fachzeitschrift Science.

Den USA drohen häufigere Überschwemmungen

     Der Ostküste der Vereinigten Staaten drohen in Zukunft immer häufiger Überschwemmungen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn, South Florida und Rhode Island. Besonders gefährdet sind demnach die Bundesstaaten Virginia, North Carolina und South Carolina. Ihre Küstengebiete tauchen um bis zu drei Millimeter pro Jahr ab – unter anderem aufgrund menschlicher Eingriffe. Die Arbeit erscheint in der Zeitschrift „Scientific Reports“ der Nature Publishing Group.

„Außerirdischer“ in Baden-Württemberg entdeckt

     Forscher identifizieren die ersten Reste eines Meteoriten in Baden-Württemberg. Einer der seltensten Meteoritentypen überhaupt liefert Erkenntnisse zu den Meteoriteneinschlägen in Steinheim am Albuch und Nördlinger Ries vor 14,8 Millionen Jahren.

Dienstag, 5. September 2017

Freitag, 1. September 2017

Harvey eine der bisher teuersten Naturkatastrophen

     Im Vergleich der teuersten Sturmkatastrophen steht Hurrikan Harvey, der zu Wochenbeginn schwere Schäden im US-Bundesstaat Texas hinterlassen hat und jetzt über Louisiana wütet, auf Rang drei. Das haben Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet. Sie schätzen die zu erwartenden Schäden auf bis zu 58 Milliarden US-Dollar – allein für Texas. Damit gehört der Tropensturm schon zu den zehn teuersten Naturkatastrophen seit dem Jahr 1900. Und die Kosten könnten je nach Wetterentwicklung noch bis auf über 80 Milliarden steigen.

Vulkanisches CO2 als Ursache globaler Erwärmung vor 56 Millionen Jahren?

     Schlüssige Beweise für die Ursache des Paläozän/Eozän-Temperaturmaximums vorgelegt
30.08.2017/Kiel. Ein in geologischen Maßstäben rasanter globaler Temperaturanstieg zwischen den Erdzeitaltern Paläozän und Eozän wird in der Wissenschaft gern als Vergleichsfall für den aktuellen Klimawandel herangezogen. Seine Ursachen sind aber noch umstritten. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Southampton (UK) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlicht jetzt in der Fachzeitschrift Nature neue Ergebnisse, die das Temperaturmaximum auf starken Vulkanismus im Nordatlantik zurückführen.
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